Die COVID-19-Pandemie hat gezeigt, wie entscheidend eine enge und gut strukturierte Zusammenarbeit zwischen wissenschaftlichen Einrichtungen und dem Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) ist. Mit dem Projekt INFRALINK etabliert das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) als Koordinator eine innovative, integrierte und offene Studienplattform, die Akteure aus Wissenschaft und Praxis deutschlandweit miteinander vernetzt. So können in Zukunft epidemische Krankheitsgeschehen schneller, effektiver und datenbasiert erkannt und bearbeitet werden.

INFRALINK schafft die Grundlagen für gemeinsame Studien, standardisierte Datenaustauschprozesse und langfristige Kooperationen. Das Projekt leistet damit einen nachhaltigen Beitrag zur Stärkung der Öffentlichen Gesundheitsdienste, von Bevölkerungskohorten, Modellierungskonsortien sowie der klinischen Infektiologie und virologischen Labore – und trägt insgesamt zur Weiterentwicklung der infektionsepidemiologischen Forschung sowie zur besseren Vorbereitung auf zukünftige Gesundheitskrisen bei.